Form der Wertschätzung
Ehrenamtliches Engagement würde beim Neujahrsempfang in Bollschweil gewürdigt
Bollschweil. Beim Neujahrsempfang der Gemeinde Bollschweil in der Möhlinhalle konnte Bürgermeister Jörg Wagner in der vergangenen Woche zahlreiche Ehrungen für besondere ehrenamtliche Leistungen und langjähriges Engagement einiger seiner Bürger vornehmen.
In der Freiwilligen Feuerwehr Bollschweil/St.Ulrich wurden Markus Schmutz und Dirk Schnur mit dem Feuerwehr-Ehrenzeichen in Bronze für 15 Jahre Dienstleistung ausgezeichnet. Bertold Weber durfte sich über das Feuerwehr-Ehrenzeichen in Gold für sagenhafte 40 Jahre Dienst freuen. Für ihr außergewöhnliches, ehrenamtliches Engagement im Förderverein der SpVgg Bollschweil-Sölden wurden Anke Hoffmann, Annemarie Sumser und Elmar Seger geehrt.
Karl Löffler wurde für sein jahrzehntelanges, besonderes Engagement in der Landschafts- und Tierpflege des Ortes ausgezeichnet. Lou Hagbarth konnte die Bürgerehrennadel der Gemeinde Bollschweil für ebenfalls über Jahrzehnte währendes Engagement im sozialen Bereich verliehen werden, unter anderem als Mitinitiatorin der Agenda-Initiative für die Themen der Kultur und der Begegnung, der Ortsentwicklung und der Bildung der Arbeitsgruppe „Gut alt werden in Bollschweil.“
Mit der Verleihung der Gemeindeverdienstmedaille wurde Fritz Haege für seinen jahrzehntelangen Einsatz für das Miteinander, die Kultur und eine lebendige Dorfgemeinschaft in Bollschweil ausgezeichnet.
Die höchste Auszeichnung, die die Gemeinde zu vergeben hat, ist die der Ehrenbürgerschaft. Sie wurde an Hans Joachim Weiser verliehen. Bürgermeister Jörg Wagner sprach ihm die tiefe Dankbarkeit, Wertschätzung und Anerkennung für sein jahrzehntelanges, selbstloses und verlässliches Wirken zum Wohle der Gemeinde aus. Sein Einsatz für das gesellschaftliche und kulturelle Miteinander, sein fortwährendes Engagement für das Gemeinwohl seien herausragend. Sein Wirken habe Bollschweil nachhaltig geprägt und wesentlich zum Zusammenhalt und zur Lebensqualität der Bürgerschaft beigetragen.
„Unsere Gemeinde lebt von solchen Menschen, sie übernehmen Verantwortung, sie packen an, wo andere noch diskutieren“ fasst Jörg Wagner dankbar zusammen.
Gabriele Kenz
