Blick hinter die Kulissen
Besonderer Blutspendetermin in Feldkirch / 10.000 Spender wurde geehrt
Hartheim-Feldkirch. Seit August 1972 finden regelmäßig Blutspendetermine in Hartheim statt. Bereits beim ersten Termin gaben 136 Spender ihr Blut. Man arbeitete damals unter anderen Voraussetzungen zuerst in der Alemannenschule und danach in der Rheinhalle. Die Seltenbachhalle in Feldkirch allerdings bietet heute alles, um einen reibungslosen Ablauf zu garantieren.
Mit neun Liegen, zwei Ärzten und viel Pflegepersonal wird hier mittlerweile ein schnellerer Durchlauf gewährleistet. Die Blutspendebeauftragte des DRK-Ortsverbandes Hartheim/Schallstadt, Gudrun Köhler, ist bereits Wochen vor dem Blutspendetermin mit der Organisation beschäftigt. Es gilt Essen beim regionalen Metzger vorzubestellen, am Tag davor Gemüse für die saisonalen Suppen zu schnippeln und Kuchen zu backen für das umfangreiche Buffet für die Blutspender nach einer erfolgten Spende. Am Tag selbst ist der Bauhof der Gemeinde eingespannt, um Tische zu arrangieren, Trennwände aufzustellen und alles für einen problemlosen Ablauf zu richten. Der Ortsverband des DRK Hartheim-Schallstadt organisiert zwei Mal im Jahr einen Blutspendetermin.
Am 4. Februar wurden zum ersten Mal im neuen Jahr wieder die Bürger aufgerufen, ihr Blut zur Verfügung zu stellen. Was allerdings an diesem Blutspendetag besonderes war, war die Tatsache, dass an diesem Mittwoch der 10.000. Spender in Hartheim erwartet wurde. Ein eindrucksvoller Anlass, dies zu feiern und den Bürger mit einer Tasche voller wertvoller Dinge zu beschenken. Denn die Blutkonserven sind rar und es ist praktisch jeder Tropfen kostbar. Als 10.000. Spender gezählt wurde Dr. Magnus Heitzler. Als Erstspender freute er sich sehr über die gelungene Überraschung und über die Tasche und einen Gutschein. Der Vorsitzende Marc Summer überreichte ebenfalls Anja Wünsch als 9.999. Spenderin und Oliver Haury als 10.001. Spender Geschenke. Michaela Heitzler-Andris
