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Programm „Frohes Wandern 2026“

 Mit „Wandererlebnistag Oma, Opa und Enkel“ und vielen weiteren interessanten Touren lockt das neue Programm

Bad Bellingen. Die Mitglieder der Ortsgruppe des Schwarzwaldvereins – ansässig auch in Schliengen, Auggen und im Eggenertal – wünschen sich unternehmungslustige Mitstreiter. Daher wurde das neue Programm „Frohes Wandern 2026“ attraktiver für „wander-ungeübte“ Neueinsteiger gestaltet.

„Mir renne nit“, versichert Ruth Vogler aus Auggen, um die Stimmung auf ihren Touren und Ausflügen zu umschreiben. „Wir laufen, schauen uns die Umgebung an, machen schöne Fotos und reden viel, wenn wir unterwegs sind“. Spaß solle es machen, betont die rüstige Seniorin. Hinzu kommen Pausen in Hütten und auf Rastplätzen sowie die eine oder andere Einkehr. Der Altersdurchschnitt der über einhundert Mitglieder liege bei siebzig Jahren. Alles wander-geübte Gruppierungen, die sich folglich anders bewegen als der Durchschnittsmensch – was wohl auch für jüngere Generationen gilt.
Um neue Gesichter begrüßen zu können, gebe es nun Halbtags-Unternehmungen. Im Programmheftchen sind sie mit einer halbrunden Sonne markiert, hingegen Ganztagesausflüge eine volle Sonne kennzeichnen. Mit Titeln wie „Winterlicher Spaziergang“ oder „Frühstückswanderung“ möchten die Verantwortlichen den Einstieg für Interessierte erleichtern. Ein „Rundgang um Bürgeln“ oder die „Tour vom Lipple zur Stockmatt“ gehören zu den leichten Routen, ebenso wie später im Jahr die „Herbstliche Genusswanderung“, die „Zwiebelwaie-Wanderung“, das „Karpfenessen in Kembs“ und die „Zuckerbrötliwanderung rund um Schallsingen“. Allesamt Einladungen, die reizvoll klingen, wie die Macher finden.
Ein gutes Beispiel, wie einfach es laufen kann, sind Gisela und Dieter Fischer. Vor einigen Jahren zog das Ehepaar aus dem Stuttgarter Raum in die Region. Um die Leute und die Gegend der neuen Heimat kennenzulernen, suchten und fanden sie den passenden Verein. In kurzer Zeit fühlten sie sich wohl und mittlerweile sind sie angekommen. Ebenfalls neu im Programm sei der „Wandererlebnistag Oma, Opa und Enkel“. Die Premiere fand im letzten Sommer statt und sei sehr gut angekommen. Großeltern und Enkel – zehn Kinder an der Zahl – sei ein erinnerungsreicher Tag beschert worden. Die gute Resonanz gab den Ausschlag für die Wiederholung am 25. Juli 2026. Eine weitere Neuheit sei, dass Frauen und Männer getrennte Wege gehen, schmunzeln Michael Vogler und Dieter Fischer. „Frauen schwätzen mehr“, ulken die Herren. „Männer nicht weniger“, kontern die Gattinnen. „Aber Männer haben ganz andere Themen und gern mal eine anspruchsvolle Strecke“, gibt Michael Vogler sachlich den Grund für gesplittete Termine an. Die Männer wandern Ende Juni einen Tag lang „Vom Rhein auf die Höhen des Dinkelbergs“, hingegen sich die Damen am selben Datum einen kulturellen Spaziergang durch Freiburg gönnen.
Und damit nicht genug in Sachen Mitgliedswerbung: Eigens an Neubürger werde unter anderem ein Gutschein ausgehändigt, der zu einer kostenfreien Teilnahme einer Unternehmung berechtige. Grundsätzlich könne sich jeder für einen Termin anmelden, die Gebühr beträgt fünf Euro und bei Fahrten zehn Euro. Mitglieder zahlen indes nur den Jahresbeitrag von vierzig Euro, Familien liegen bei fünfzig Euro. Neu sei eine Unfallversicherung, wobei es höchst selten zu Unfällen komme. Mit vielen weiteren interessanten Touren ins weite Land und über die Grenzen hinaus lockt das neue Programm, darunter auf den Grand Ballon und zur Chrysanthema Lahr. Auch für E-Biker ist womöglich das passende Abenteuer dabei, auf zwei Rädern geht’s ins Münstertal. Die Kontaktaufnahme beschreiben die Mitglieder wie folgt: Interessenten können sich jeden ersten Sonntag bei den „LandFrauen Auggen“ einfinden, die von 14 bis 17 Uhr ihr Nostalgie-Café in einem Neubau am Ortsrand öffnen (Lettenstraße 58). Hier seien viele Wanderer anzutreffen. Möglich wäre auch sich über die Homepage anzumelden: https://www.schwarzwaldverein-bad-bellingen.de/, telefonisch nimmt die erste Vorsitzende Stephanie Zuberer aus Schliengen Anmeldungen entgegen: 07635-826760. Ines Bode