Kaiserstuhlbad: Zukunft ungewiss
In der Einwohnerversammlung am Montag, 2. März, um 19 Uhr in Ihringen geht es um das Kaiserstuhlbad
Ihringen. Die in den letzten Jahren stark zugenommenen Aufgaben und Rechtsansprüche, bei gleichzeitig sinkenden Einnahmen und nicht ausreichenden Geldern von Land und Bund, zwingen die Gemeinde Ihringen liebgewonnene Themen kritisch zu hinterfragen. So müssen Sanierung und Weiterbetrieb des Ihringer Kaiserstuhlbades, aufgrund der steigenden Kosten, auf den Prüfstand gestellt werden.
Das Kaiserstuhlbad wird als Folge dessen in diesem Jahr nicht öffnen, da weitere Untersuchungen notwendig sind, um die Kostenrisiken einer möglichen Sanierung verlässlich bewerten zu können.
Vergangene SituationBereits im September war bezüglich des Kaiserstuhlbades in Ihringen so einiges los: Das Bangen um die weitere Zukunft des beliebten Bades war und ist derzeit immens.
Beim Sponsorenschwimmen an einem der letzten warmen Sommertage im September vergangenen Jahres (der ReblandKurier berichtete) wurde ein Zeichen gesetzt. Das Prinzip war einfach: Wer Bahnen zog, brachte Geld für die Instandsetzung ein. „Für uns ist das heute ein wichtiges Signal“, fasste Tanja Hohwieler, stellvertretende Vorsitzende des Fördervereins des Kaisertuhlbades, zusammen. „Es zeigt, dass das Kaiserstuhlbad den Menschen am Herzen liegt – und dass wir gemeinsam etwas bewegen können.“ Am Ende blieb die Botschaft des Sponsorenschwimmens klar: Ihringen kämpft mit für sein Schwimmbad. Mit Engagement, Gemeinschaftssinn und jeder einzelnen geschwommenen Bahn. Die Zeitfenster für das Sponsorenschwimmen waren nahezu durchgängig ausgebucht
Eines steht fest, das Kaiserstuhlbad ist eine sehr wichtige Institution, ein großartiger Ort des Zusammenkommens, der Freizeitgestaltung für Alt und Jung und ein immens wichtiger Ort, an dem Kinder Schwimmen lernen können. In aktuellen Zeiten, in denen das leider nicht mehr gang und gäbe und selbstverständlich ist, ein sehr wichtiger Faktor für ein Bad in der Regio.
Aktuell sind die Kosten für die noch anstehenden Sanierungsarbeiten jedoch so explodiert, dass eine Finanzierung dafür derzeit sehr kritisch ist. Am Montag, 2. März, steht eine Einwohnerversammlung um 19 Uhr in der Kaiserstuhlhalle an, zu der Bürgermeister Benedikt Eckerle alle Bürger und Interessierten herzlich einlädt, um bei dieser Veranstaltung umfassend zu informieren und transparent über die aktuelle Situation zu sprechen, die Bürger anzuhören und zu diskutieren. Kirsten Riess
