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Es gab lautstarken Protest

Hunderte demonstrierten für den Erhalt des Kaiserstuhlbades und anderer Einrichtungen

Ihringen. Bereits beim Neujahrsempfang hatte Ihringens Bürgermeister Benedikt Eckerle auf die dramatische Finanzlage der Gemeinde Ihringen hingewiesen. Nun wurde in der Gemeinderatssitzung am 23. Februar über harte Sparmaßnahmen beraten. Die Zukunft der örtlichen Mediathek und auch des Jugendreferats standen auf der Tagesordnung.

Kurz vor Beginn der Ratssitzung hatten sich mehrere hundert Bürger auf dem Ihringer Rathausplatz versammelt, um gegen drohende Schließungen zu demonstrieren.
Auch das am südlichen Ortsrand in Richtung Merdingen gelegene Kaiserstuhlbad soll den zwingend notwendigen Sparmaßnahmen zum Opfer fallen. Das hat in der Gemeinde für besonders viel Unmut gesorgt. Viele Ihringer Kinder und auch schon die Eltern und Großeltern hätten dort Schwimmen gelernt und auch aus den Nachbarortschaften hätten viele das Bad besucht, war von den Demonstrierenden zu hören. Unter ihnen befanden sich viele Familien, auch zahlreiche Mitglieder des Fördervereins demonstrierten mit. Lautstark wurde die Sanierung und der weitere Betrieb des seit 1962 bestehenden Bades gefordert.
Zur Lage des Kaiserstuhlbades gab es am Montag, 2. März, eine Einwohnerversammlung. Dort wurden die Bürger umfassend informiert und transparent über die aktuelle Situation gesprochen. Peter Göpfert