Der sicherste Landkreis
Die Kriminalstatistik 2025 des Polizeipräsidiums Freiburg wurde vorgestellt
Freiburg. Polizeipräsident Norbert Schneider, Polizeivizepräsident Uwe Oldenburg und Leitender Polizeidirektor Armin Bohnert stellten vergangene Woche in Freiburg und Lörrach die Polizeiliche Kriminalitätsstatistik 2025 für das Polizeipräsidium Freiburg, den Stadtkreis Freiburg sowie die Landkreise Breisgau-Hochschwarzwald, Emmendingen, Lörrach und Waldshut vor.
Gute Bilanz für das Polizeipräsidium Freiburg: die Fallzahlen der gesamten Straftaten im Bereich des Präsidiums gehen 2025 um 9,8 Prozent zurück. Damit sinken die Straftaten bereits im zweiten Jahr in Folge und stärker als im Landesschnitt. Nur mehr 62.340 Straftaten insgesamt – Ausländerrecht ausgenommen – wurden 2025 gemeldet, das sind knapp 3.000 weniger als noch im Vorjahr. Landesweit ist bei den gesamten Straftaten ein Rückgang von 6,1 Prozent zu verzeichnen, „The Länd“ zeigt somit, dass es auch in Sachen Kriminalitätsbekämpfung Vorreiter ist.
Innerhalb der Straftatenkategorien entfallen fast drei Viertel aller Straftaten auf die Deliktsgruppen Diebstahl, Betrug, ausländerrechtliche Verstöße, Körperverletzungsdelikte und Sachbeschädigungen. Sexualstraftaten, Gewaltdelikte, Cyber-Kriminalität und weitere machen hingegen nur einen kleinen Anteil an den Gesamttaten aus. Nicht erfasst in der Statistik werden u. a. Verkehrsdelikte, Finanz- und Steuerdelikte und im Ausland begangene Straftaten.
Grund zur Freude bietet besonders die Kriminalstatistik des Landkreises Breisgau-Hochschwarzwald. Betrachtet man hier die Straftaten insgesamt – ohne Ausländerrecht – so ist der Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald der sicherste Landkreis des Polizeipräsidiums Freiburg. Er erreicht seinen drittniedrigsten Wert der letzten 10 Jahre nach den Jahren 2020 und 2021 und fällt seit 2023 stetig. Die Tendenz zu immer weniger Straftaten lässt sich analog auch im gesamten Bereich des Polizeipräsidiums Freiburg festhalten.
Während etwa die Delikte Fahrraddiebstahl, Diebstahl an und aus Kfz und Sachbeschädigungen im Breisgau-Hochschwarzwald sinken, steigen die Fallzahlen der ausländerrechtlichen Straftaten deutlich an. Erklärt werden kann dies mit Blick auf die verstärkten Grenzkontrollen der Bundespolizei im Grenzbereich zu Frankreich. Im Landkreis liegt der Schwerpunkt der Kriminalität im Bereich der Gemeinden Neuenburg am Rhein, Müllheim, Bad Krozingen und Breisach.
Insgesamt belaufen sich die Fallzahlen an Straftaten im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald auf 11.690, daraus ergibt sich ein erfreulicher Rückgang von 5,3 Prozent zum Vorjahr.
Auch in Sachen Kriminalprävention leistet das Polizeipräsidium Freiburg gute Arbeit: das Referat Prävention, eine wichtige Säule der Kriminalitätsbekämpfung, führte im Jahr 2025 insgesamt 1.461 Maßnahmen durch und erreichte dabei rund 35.000 Bürgerinnen und Bürger. RK/Mara Müller
