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„Das kleine Gespenst“ als Pate: Auf dem Emmendinger Schlossplatz ist ein neuer Spielplatz eröffnet worden

Wer kennt es nicht? „Das kleine Gespenst“ von Otfried Preußler. Das Kinderbuch aus dem Jahr 1966 ist eines der bekanntesten Werke des Autors und wurde in 44 Sprachen übersetzt. Der Klassiker der deutschen Kinder- und Jugendliteratur stand Pate für den Themen-Spielplatz auf der Schlosswiese. „Die Gestaltungsidee entstand aus dem Wunsch, das Thema ‚Schloss‘ und den historischen Bezug des Ortes in die Spielplatzgestaltung einzubinden“, erklärte OB Stefan Schlatterer bei der Eröffnung am vergangenen Donnerstag im Beisein zahlreicher Kindergartenkinder. Inspiriert vom Markgrafenschloss sei ein Spielplatz entstanden, der Kinder nicht nur zum Toben und Spielen, sondern auch zum Entdecken und Fantasieren einlade, führte der OB aus. Die Spielraumplaner Yannic Stadelmann und Pascal Bury vom Freiburger Büro „bagagePlan“ haben das Projekt mit Gesamtkosten in Höhe von 78.000 Euro konzipiert und umgesetzt. Aus dem Förderprogramm „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“ (ZIZ) gab`s einen Zuschuss von rund 30.000 Euro. Der Spielplatz ist in zwei Bereiche gegliedert, um den verschiedenen Bedürfnissen von Kleinkindern und Kindern ab drei Jahren gerecht zu werden. So gibt es auf der Schlosswiese unter anderem einen kleinen Spielturm mit Rutsche, einen Rollenspielbereich und als Ergänzung auch eine Schaukel für Erwachsene. Der Zentrale Betriebshof hat das Projekt umgesetzt und dabei auch Eigenleistungen eingebracht.  

Text und Bilder: Thomas Gaess