Freiluft-Flohmarkt für alles, was rollt: Am 26. April findet in Emmendingen wieder der Radmarkt statt
Der Frühling ist da. Zeit also, das Auto in der Garage zu lassen und sich aufs Fahrrad zu schwingen. Wer auf der Suche nach einem günstigen Bike ist, sollte am 26. April nach Emmendingen kommen. Von 11 bis 18 Uhr findet dort der größte Radmarkt für Privatanbieter der Region statt.
Am letzten Aprilsonntag wird die Innenstadt zum Freiluft-Kaufhaus für Second-Hand-Fahrräder. In den Fußgängerzonen bieten Hunderte private Aussteller zu günstigen Preisen ihre gebrauchten E-Bikes, City-Cruiser, Trekking-Räder und Retro-Flitzer sowie viele weitere Accessoires an. Familien mit Kindern finden Kinderfahrräder, Laufräder, Dreiräder, City-Roller oder Fahrradanhänger. Und um 11 Uhr führt die Stadtverwaltung vor dem Schlosserhaus zudem wieder ihre Fundradversteigerung durch.
Wer sich ein neues Modell zulegen will, wird auf dem Radmarkt ebenfalls fündig. Auf dem Marktplatz präsentieren mehrere Radsportgeschäfte sowohl ihre brandneuen E-Bikes und Bio-Bikes als auch günstige Restposten, B-Ware, generalüberholte Second-Hand-Modelle und ganz viel Zubehör. Egal ob vom Profi oder vom Privatanbieter – wer ein Zweirad-Schnäppchen machen möchte, ist beim Emmendinger Radmarkt richtig.
Seit 1992 gibt es den Radmarkt schon. Veranstaltet wird er von jeher vom Gewerbeverein. Dessen Geschäftsstellen-Leiter Sarah Rombach organisiert das Ereignis federführend. Als Marktmeisterin betreut sie einerseits die Aussteller. „Private Standbetreiber dürfen bis zu drei Räder gebührenfrei anbieten – wer mehr im Sortiment hat, bezahlt fünf Euro pro Meter“, sagt sie. Ab 6 Uhr könne man seinen Stand aufbauen. Schon um diese Uhrzeit seien die ersten Schnäppchenjäger in der Stadt.
Anderseits stellt Rombach auch diesmal wieder ein interessantes Rahmenprogramm auf die Beine. Freuen dürfen sich die Besucher auf Aktionen (u.a. Codierung, kostenlose Rikscha-Fahrt, Teamvorstellung des RVC Reute und Bogenschießen), Infostände (u.a. Gewerbeverein, Kreiskrankenhaus, Polizei, Kreisverkehrswacht), Live-Musik (Semesterabschlusskonzert des Musiclab) sowie zwei große Stationen für Kinder freuen. An zahlreichen Gastro-Ständen werden außerdem kulinarische Köstlichkeiten angeboten.
Eingebettet wird der Radmarkt wie gewohnt in den verkaufsoffenen Sonntag. Zwischen 12 und 17 Uhr kann man entspannt und ohne Zeitdruck durch die Geschäfte der Innenstadt und der Peripherie schlendern. Bei der Frühlingsgaudi im Westend, die erstmals von der Narrenzunft „Äämädinga Wäschwiiba“ organisiert wird, kann man den Stadtbummel mit einem Aperol Spritz, einem Gläschen Wein oder einem antialkoholischen Getränke abrunden.
Text und Bild: Daniel Gorzalka
