„Rasen in Wasen“ lockte an
Tuniberg-Dorf im Weltmeister-Fieber / Teil 1 der Deutschen Weltmeisterschaft in Wasenweiler
Wasenweiler. Das In-Event der Skater-Szene „Rasen in Wasen“ lockte vorletztes Wochenende zahlreiche Interessierte, Sportler, Freaks, Fotografen und Naturfreunde nach Wasenweiler ins „Rebland“. Bei fast schon sommerlich-sonnigen Temperaturen und heißem Asphalt jagten sich die Downhill-Skater den Hang zwischen den Weinreben hinunter. Die Sportler waren aus ganz Deutschland, der Schweiz, der Slowakei und Großbritannien angereist und fuhren auf ihren Race-Boards bei bis zu 60 km/h in spannenden, rasant-gewagten Rennen.
Am Freitag und Samstag ging es um Schnelligkeit, am Sonntag wurde gecruist. „Rasen in Wasen“ war ein Rundum-Spektakel im Zuge der Deutschen Meisterschaft im Downhill-Skateboarding. Das Event fand im schönen Wasenweiler statt und war ohne allzu viele Straßensperrungen in den Reben möglich und großartig anzusehen. Die zuvor mit Strohballen und Autoreifen gesicherte, präparierte kurvige Strecke wurde von Freitag bis Sonntag in verschiedenen Rennen befahren. Bei Kaiserwetter ging es in spannenden Wettkämpfen den Hang hinunter. Dabei kam es bei einigen Extremsportlern zu kleineren Schrammen. Und das trotz der vorgeschriebenen Mindest-Sicherheitsausstattung, bestehend aus Vollvisier, Rückenschoner und Handschoner mit Gleitpads – denn die Boards haben keine Bremsen.
Sicherheit und Organisation
Aber: das Sicherheits- und Rettungsteam leistete beste Arbeit. Das Event ging ohne große Vorfälle glimpflich über die Bühne und alle hatten zusehends ihren Spaß. Dazu gehörten die Teilnehmer und die Zuschauer ebenso wie das Transfer-Team, das die Skater nach jedem Rennen in kleinen Bussen wieder hoch auf den Startpunkt des Tunibergs brachte. Auch das Orga-Team des Freiburger Longboard-Vereins trug maßgeblich zum Erfolg bei. Es stellte mit dem „Rasen im Wasen“ in Wasenweiler ein großartiges Event auf die Beine.
Verpflegung und Stimmung
Für beste Verpflegung sorgten die Landfrauen Wasenweiler hoch oben am Berg an der Kinzgenhütte sowie ein veganer Burgerstand und unten am Ziel gab es heiße, deftige Pizza. Abends ließ man mit heißen Beats und bei bester Stimmung den Tag ausklingen. Und wer Lust bekommen hat, selbst einmal aufs Board zu steigen, der ist herzlich eingeladen auf der Website der Organisatoren unter www.flbv.de. vorbeizuschauen und, egal ob als Anfänger oder schon Profi, an den zahlreichen Treffen im Rebland teilzunehmen.
Ausflugstipp Tuniberg: Panorama und Natur erleben
Zu guter Letzt: Der Tuniberg – ein wundervoller Tipp für einen nahe gelegenen Ausflug mit wundervoller Aussicht und einem schönen Panoramaweg, den es zu erkunden gilt. Kirsten Riess
