Tag zu Ehren des Ehrenamtes
Bürgerfrühlingsempfang der Stadt Bad Krozingen fand im Kurhaus statt / Einblick in die Projekte der Stadt.
Bad Krozingen. Frühlingshafte Temperaturen, Ehrengäste, engagierte Bürger und ganz viel Dankbarkeit – so lässt sich der Bürgerfrühlingsempfang 2026, zu dem Oberbürgermeister Volker Kieber ins Kurhaus in Bad Krozingen eingeladen hatte, sehr gut beschreiben. Lieder des Frauenchors „QuerBeat“ unter Leitung von Heike Binder eröffneten die Veranstaltung.
Anschließend begrüßte Volker Kieber die zahlreichen Gäste aus den unterschiedlichen Gesellschaftsbereichen. „Ohne ehrenamtliches Engagement ist keine lebendige und lebenswerte Gemeinde möglich“, kam er zum Grund der Veranstaltung. Mit herzlichem Dank begrüßte er die große Zahl von ehrenamtlich engagierten Menschen aus Bad Krozingen. Ob als Blutspender, als Mitglied einer Blaulichtorganisation, als Fahrer für den Bürgerbus, als Jugendfußballtrainer, in der Nachbarschaftshilfe oder als Musiker im Musikverein, Menschen seien in sehr vielen Bereichen aktiv. Besonders hervorzuheben sei das Engagement der Feuerwehrkameraden, die im vergangenen Jahr insgesamt 7.400 Stunden aufgewendet hatten, damit die Menschen in Bad Krozingen sicher sein können.
Geplante Investitionen
Zum Thema geplanter Investitionen konnte Kieber berichten, dass trotz der historischen finanziellen Schieflage der Kommunalfinanzen aller Städte und Gemeinden, von der auch Bad Krozingen betroffen sei, in den kommenden Jahren ausgewogen, zielgerichtet und verantwortungsbewusst investiert werde. Etwa in die Bildungsinfrastruktur, mit der Schaffung neuer KiTa-Plätze. Der Erweiterungsbau der Max-Planck-Schule konnte bereits eröffnet werden und die Sanierungsmaßnahmen im Bestand schreiten voran. Für die Erweiterung der Grundschule Biengen sind die Arbeiten vergeben worden. Der Bau einer Mensa und zusätzlicher Betreuungsräume in der Johann-Heinrich-von-Landeck-Schule werde mit Hochdruck vorangetrieben.
Im Bereich des Sanierungsgebietes „An der B3“ stehe die Sanierung und Modernisierung des Rathaus-Altbaus in wenigen Wochen vor dem Abschluss. Mit der „Neuen Mitte“ sei ein zentraler Stadtkern mit hoher Aufenthaltsqualität entstanden, es konnten viele private und städtische Modernisierungsmaßnahmen im Gebiet im Volumen von fast 30 Millionen Euro ausgelöst werden.
Weitere dringend notwendige Investitionen in Bildung, Klimaschutz oder Digitalisierung habe man im Blick, so Kieber.
Nach seiner Rede spielte die Gemeindekapelle unter der Leitung von Mathias Fehr. Es folgten der Anschnitt der „Dankesbrezel“ und die zahlreichen Ehrungen. Gabriele Kenz
