Mit der Rischka unterwegs in der Orgelstadt
Waldkirch (db). Waldkirch hat seit Anfang Mai ein neues Rischka-Mobilitätsangebot.
Der DRK-Kreisverband Emmendingen bietet zusammen mit dem Waldkircher Netzwerk Demenz kostenlose Rikscha-Fahrten durch Waldkirch an. Das Angebot richtet sich insbesondere an Menschen, die in der Mobilität eingeschränkt sind, z. B. Senioren oder Menschen mit Handicap. Möglich wurde dieses Projekt durch eine großzügige private Spende sowie durch die Förderung der Renate-und-Waldtraut-Sick-Stiftung.
Entstanden ist das Projekt im Netzwerk Demenz, insbesondere durch das Wirken der kürzlich verstorbenen Jutta Beckmann, die zeitlebens von „ihrem Herzensprojekt“ sprach. Ihr zu Ehren ist sie auf dem neuen Flyer zu diesem Projekt abgebildet. Die beiden Gemeinderäte Alexander Schoch und Bernhard Baumann (Rikscha-Gruppe und Netzwerk Demenz) bedankten sich bei allen Projektbeteiligten und Spendern. Sehr gerne würde man alsbald eine zweite Rikscha auf den Weg bringen, falls man die notwendigen Spendengelder dafür aufbringen könne. Baumann bedankte sich bei der evangelischen Kirchengemeinde Waldkirch für die kostenlose Bereitstellung der Räumlichkeiten für die Rikscha. Etwa zehn Fahrer hätten bereits Interesse bekundet, nach wie vor sei man jedoch auf der Suche nach weiteren ehrenamtlichen Unterstützern.
Hanna Orthmann, DRK-Abteilungsleitung Sozialarbeit und Servicedienste, dankte allen Beteiligten und erläuterte das Buchungssystem. Sie lobte wie alle anderen Redner das große ehrenamtliche Engagement der Beteiligten. Anfangs werde es voraussichtlich drei verschiedene Touren durch das Stadtgebiet geben (Dauer ca. 30 Minuten bis eine Stunde, auch individuelle Absprache).
OB Schmieder hob das „großartige Engagement“ der handelnden Personen hervor und würdigte nochmals die Verdienste von Jutta Beckmann. Schmieder bot an, bei der einen oder anderen Fahrt selbst in die Pedale zu treten.
Infos und Anmeldung unter 0152 / 09272764, rikscha . waldkirch @ drk-emmendingen . de.
