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Herbstgenüsse und Besucheransturm

Forchheim. Einen regelrechten Besucheransturm erlebte der Heimatverein Forchheim am Sonntag. Bei nahezu sommerlichen Temperaturen zog es viele Gäste aus dem Ort, den Nachbargemeinden, aber auch aus dem Elsass ins ehemalige Bauerngehöft des Heimatvereins. Im Fokus standen herbstliche Genüsse und geselliges Beisammensein.
Schon im Vorfeld hatten die zahlreichen Helfer alle Hände voll zu tun mit den Vorbereitungen fürs große Jahresevent – schließlich wollten unter anderem 170 Kilogramm Zwiebeln pünktlich zum Sonntag verarbeitet sein. Dadurch präsentierte sich der Heimatverein jedoch bestens gewappnet für den bevorstehenden Ansturm.
Das Besondere: Die Besucher konnten dem routinierten, siebenköpfigen Küchenteam um Carina Kuri und Markus Frei bei der Entstehung des herzhaften Kuchens direkt über die Schulter schauen, da alles frisch und „live“ in der „gläsernen Küche“ zubereitet wurde.
Der Duft von frischgebackenem Zwiebelkuchen lockte dann auch so manchen Besucher spontan ins Heimatmuseum, das sich eigens für die Veranstaltung in Schale geworfen hatte. Kürbisse, Hopfen, Hagebutten und zahlreiche Herbstblumen und Kränze verliehen dem rustikalen Gehöft eine herbstlich-charismatische Note.
Das kam an: Spätestens zur Mittagszeit waren alle Plätze und Räumlichkeiten innen, wie außen voll besetzt. Die Stimmung war ausgelassen und der Andrang sollte bis zum Abend auch nicht mehr abebben. Rund 1000 Stücke Zwiebelkuchen wechselten an der Ladentheke ihre Besitzer, genossen wurden auch der Neue Wein und die zahlreichen Kuchen und Torten, die ebenfalls angeboten wurden.
Auch die jüngsten Besucher kamen auf ihre Kosten: Kürbisse in unterschiedlichen Größen standen zum Schnitzen bereit und mit dem richtigen Werkzeug und unter Anleitung entstanden kleine Kunstwerke, die die Kürbisschnitzer stolz präsentierten. Auch Führungen durchs Museum waren gefragt und versetzten so manchen Besucher in eine längst vergessene Zeit.
Kurzum: Sommerliche Temperaturen, moderate Preise, selbstgemachte, herbstliche Köstlichkeiten in Kombination mit den charismatischen Räumlichkeiten des Heimatvereins und einem gut gelaunten Helferteam ließen den Herbsthock wieder zu einem geselligen Treffpunkt für alle Generationen werden.