Großer Dank an die Hilfsorganisationen
Waldkirch (ght). Wer am vergangenen Donnerstagvormittag den Waldkircher Marktplatz besuchte, staunte nicht schlecht: Dort waren die lokalen Vertreter von Polizei, DRK, Bergwacht und Feuerwehr mit ihren Einsatzfahrzeugen vertreten.
Großeinsatz im Zentrum der Stadt? Nein, es ging um den „Warntag“ mit Probealarmierung der Bevölkerung im Rahmen des Katastrophenschutzes. Die in Waldkirch vorhandenen drei Sirenen wurden pünktlich um 11 Uhr in den Stadtteilen Buchholz, Kollnau und Siensbach aktiv. In sämtlichen anderen Bereichen brummte es lautstark und deutlich vernehmbar aus Hemd- und Tragetaschen und sonstigen Mobilfunktelefon-Aufbewahrungsorten.
Mehr Sirenen für Waldkirch gefordertOberbürgermeister Michael Schmieder hob die Bedeutung der verlässlichen Warnung und einer gut funktionierenden Gefahrenabwehr hervor. Dabei macht er deutlich, dass es nicht nur um die Überprüfung der Warn- Technik geht, sondern auch darum, der Bevölkerung die Warn-Methoden zu verdeutlichen. Ferner steht das Zusammenspiel der gesamten Warn-Kette von den technischen Abläufen bis hin zu den beteiligten Behörden und letztendlich den helfenden Organisationen, bekannt unter „BOS“, entsprechend „Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben“, mit ihren zahlreichen ehrenamtlichen Helfern im Vordergrund. „Wir würdigen den Einsatz der örtlichen BOS-Dienste wie auch des Technischen Hilfswerkes. Sie sind es, die bei Alarm ins Handeln kommen und alles dafür tun, dass wir die jeweilige Gefahrenlage schnellstmöglich in den Griff bekommen,“ so Schmieder.
Dankend für ihr Engagement und an die anwesenden Vertreter der Rettungsdienste gewandt fügte der OB erfreut hinzu: „In Waldkirch sind wir sehr gut aufgestellt!“ Nicht zuletzt auch durch das im Rathaus agierende Dezernat „Recht und Sicherheit“, geleitet von Michael Dorner. Dieser betonte: „Zukünftig sollen im Stadtbereich zwölf Sirenen installiert werden. Hierzu bewerben wir uns immer wieder, um Fördergelder von Land und Bund zu erhalten.“ Schmieder ergänzte und mahnte an: „Wenn der Bund es ernst meint mit dem Bevölkerungsschutz, dann müssen die Mittel zur Verfügung gestellt werden.“
„Immer an Nachwuchs interessiert“Abschließend dankte im Namen der Hilfsorganisationen Stephan Weigel von der Bergwacht Oberbürgermeister Schmieder und den weiteren Hilfsorganisationen für die gute Zusammenarbeit. Dabei ließ er nicht unerwähnt, dass sämtliche Organisationen immer an Nachwuchs interessiert sind.
