Feuerwehr künftig gut aufgestellt
Feuerwehrbedarfsplan 2026-31 sieht Investitionen, neue Mitglieder & Machbarkeitsstudie für Gerätehaus vor
Auggen. Die Feuerwehr Auggen ist derzeit gut aufgestellt – dies zeigt die Bedarfsplanung für 2026 bis 2031. In den kommenden Jahren sind größere Investitionen vorgesehen, gleichzeitig werden verschiedene Maßnahmen aufgezeigt, um die Einsatzbereitschaft auch künftig sicherzustellen. Dazu gehören insbesondere die Gewinnung neuer Feuerwehrangehöriger, die weitere Förderung der Jugend- und Kinderfeuerwehr sowie die enge Zusammenarbeit mit den Nachbarfeuerwehren.
In der jüngsten Sitzung des Gemeinderates stellte Feuerwehrkommandant Dominik Kittler den Feuerwehrbedarfsplan 2026 bis 2031 vor. Hierbei gilt es die Risiken im Ort zu bewerten und den Fokus im Besonderen auf die kommunalen Gebäude wie die Grundschule, die Sonnberghalle, Kindergärten und auf die Betriebe zu legen. Für 2027 ist die Ersatzbeschaffung des Mannschaftstransportwagens geplant.
„Des Weiteren empfehlen wir, die Planungen für die Weiterentwicklung des Feuerwehrgerätehauses in den kommenden fünf Jahren nicht aus den Augen zu verlieren,“ ermahnte Kittler. Hierzu soll eine Machbarkeitsstudie durchgeführt werden, um verschiedene Möglichkeiten für den Umbau oder eine Erweiterung des bestehenden Gerätehauses zu prüfen. Ziel ist es, die räumlichen Bedingungen zu verbessern und das Feuerwehrgerätehaus an die heutigen Anforderungen anzupassen. Das Gerätehaus der Feuerwehr ist im alten WG-Gebäude untergebracht, was nicht ideal sei, äußerte Bürgermeister Ulli Waldkirch. Spätesten 2031 wolle man Pläne auf dem Tisch sehen, wo die Reise hingehe.
Der Gemeinderat wird über die einzelnen Vorschläge und über die jeweils erforderlichen Haushaltsmittel entscheiden. Der Beschluss über den neuen Feuerwehrbedarfsplan erfolgte einstimmig. Jutta Huber
