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Heinz Nüsslein ("SchOeNeLie"-Vorsitzender), Hannes Räuber (2. Vorstand), Christian Renkert (Bürgermeister), Timo Hemmer (Ortsvorsteher und Gemeinderat), Erika Nüsslein, Alexandra Graser (Kasse), Susanne Miethaner (ILE-Netzwerk), Andreas Streun (Künstler) und Bettina Heid (Protokoll).

„Dorfhüsli“ jetzt mit Leben erfüllen!

Ex-Feuerwehrhaus dient künftig sozialen und kulturellen Zwecken.

SchliengenNiedereggenen. roß war das Interesse bei der Einweihung des ehemaligen Feuerwehrgerätehauses im „Weihergärtle“. Nach dem Wunsch vieler Besucher soll das nach dem Innenumbau neu geschaffene Domizil künftig „Dorfhüsli“ heißen. Es steht sozialen und kulturellen Gruppen offen und kann ohne feste Miete genutzt werden, freiwillige Spenden sind willkommen.

Frei wurde das gemeindeeigene Gebäude nach dem Zusammenschluss der beiden Eggener Feuerwehrabteilungen zur neuen „Freiwilligen Feuerwehr Eggenertal“. Möglich wurde die Umnutzung durch den Einsatz der Dörfer-Gemeinschaft „SchOeNeLie“ mit ihrem Vorsitzenden Heinz Nüsslein, zahlreicher Helfer sowie mit Unterstützung von Ortschafts- und Gemeinderat. Im Vorfeld habe es verschiedene Ideen für die Nutzung gegeben, betonte Nüsslein – klar gewesen sei jedoch: „Auf keinen Fall abreißen.“

Mehr als 200 ehrenamtliche Arbeitsstunden machten die Sanierung möglich. Nicht einfach sei der Start gewesen, so Nüsslein, denn sowohl Gemeinde als auch Verein verfügten nur über begrenzte Mittel. Eine wichtige Hilfe sei deshalb die 80-prozentige Förderung durch die Initiative Integrierte ländliche Entwicklung (ILE) gewesen. Die Umbaukosten von rund 8000 Euro wurden zudem durch Spenden aus der Bevölkerung und von der Sparkasse Markgräflerland getragen.

Im Nordteil des „Dorfhüslis“ findet künftig auch der BUND einen Werk- und Geräteraum. Der neu gestaltete Treffpunkt soll Vereinen und Gruppen für unterschiedlichste Veranstaltungen offenstehen. Der Verein „SchOeNeLie“ selbst werde dort allerdings nicht als Veranstalter auftreten.

Bürgermeister Dr. Christian Renkert lobte das „bewundernswerte Engagement“ der Beteiligten und hob das Förderpotenzial des ILE-Netzwerks hervor. Auch Susanne Miethaner vom Regionalmanagement ILE-Markgräflerland betonte, dass gerade kleinere Projekte vor Ort viel bewirken könnten. Niedereggens Ortsvorsteher Timo Hemmer würdigte ebenfalls das starke Bürgerengagement, das an dieser Stelle einen wichtigen neuen Treffpunkt geschaffen habe. Herbert Schumacher