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Medaillenregen in Breisach

Der Ruderverein Breisach richtete Ende Juli die Landesmeisterschaften am Rhein aus

Breisach. Es ist bereits Tradition: Seit dem Jahr 2009 trifft sich die Elite der Ruderer in Breisach, um auf der Anlage am Rhein ihre Landesmeister zu ermitteln. So auch in diesem Jahr, als sich Ende Juli circa 800 Athleten packende Rennen um die Medaillen lieferten. Mittendrin war der Ruderverein Breisach, der in den vergangenen Jahren immer auf dem Podest vertreten war. Auch heuer sahnten die heimischen Ruderinnen und Ruderer mit insgesamt 14 Medaillen ordentlich ab.

Herausragend agierten dabei der Zweier der Junioren mit Julius Figlesthaler und Liam Bois sowie der Frauenvierer in der Besetzung Melina Krems, Eva-Louisa Eschbach, Clara-Larissa Eschbach und Claire Licht. Beide Boote gewannen ihre Endläufe und sicherten sich damit die Titel als Landesmeister. Zusätzlich konnten Breisacher Boote vier Silber- und acht Bronzemedaillen feiern, weitere Plätze in Endläufen runden die erfolgreichen Titelkämpfe ab. Hendrik Erhard, Pressesprecher des Rudervereins Breisach, konnte denn auch zufrieden auf das Wochenende zurückblicken: „Wir hatten ideales Wetter, eine große Zuschauerkulisse und schöne Rennen. Die Rahmenbedingungen in Breisach stimmen einfach.“

Der Ruderverein Breisach erlebt derzeit einen richtigen Boom. „Wir haben erstmals die Marke von 300 Mitgliedern geknackt,“ führt Hendrik Erhard aus. Etwa 120 von ihnen waren als ehrenamtliche Helfer für die Veranstaltung im Einsatz. Und noch eines freut den Pressesprecher: “Bei der jüngsten Altersklasse der 12- bis 13-Jährigen hatten wir dieses Jahr 22 Neuanmeldungen.“ Die meisten der jungen Ruderer stammen aus der Kooperation Schule und Sport mit dem Martin-Schongauer-Gymnasium (MSG) und fanden über Schnuppertrainings oder Workshops den Weg zum Rudern. Wie im Übrigen auch Jakob Schneider, Chiara Saccomando und Claire Licht, die einst ebenfalls vom MSG zum Ruderverein und in der Folge bei Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften zu glanzvollen Medaillengewinnen kamen. Werner Seger