Haltung und Schnelligkeit
CAC-Ausstellung und ein großes Rennen stellten am Tuniberg Windhunde in den Fokus
Freiburg–Waltershofen. Am letzten Augustwochenende hatten die Mitglieder des Windhundrennvereins Breisgau-Schwarzwald gleich mehrere Veranstaltungen vorbereitet. Samstags gab es bei dem zwischen Waltershofen und Gottenheim liegenden Spezialgelände eine große Windhundeausstellung. Am Sonntag wurde das Rennen um den „Großen Preis vom Tuniberg“ ausgetragen.
Zur Ausstellung am Samstag waren zahlreiche Hundebesitzerinnen und -besitzer nicht nur aus Deutschland, sondern auch aus Frankreich, aus Belgien, der Schweiz und auch aus der Tschechien erschienen. Nach der oft langen Anfahrt durften sich die vierbeinigen Lieblinge zunächst bei Spaziergängen im Grünen entspannen. Kurz vor Ausstellungsbeginn wurden sie alle noch einmal sorgfältig gebürstet und zurechtgemacht.
Die Zuchtrichterinnen Ute Lennartz aus Deutschland und Jana Jensen aus der Schweiz bewerteten die bildschönen Exemplare auf der Basis streng festgelegter Kriterien: Sie betrachteten die Körpermaße, das Fell, der Gang, die Haltung und noch vieles mehr. Am Ende wurde der Afghanische Windhund „Agha Djari´s Erasure“, Besitzer Wolfgang Herrmann, als Sieger des Tages gefeiert. Wie bereits im vergangenen Jahr zeichneten die Richterinnen den bildschöne Rüden mit „Best of Breed“ aus, er war erneut Zuchtbester unter den teilnehmenden Afghanischen Windhunden. Am Wochenende gewann er nun auch die Kategorie „Best in Show“, also den finalen Wettbewerb der Sieger aus den unterschiedlichen Klassen und Rassen.
Windhund-Rennen am Sonntag
Wie üblich gingen beim Rennen am nachfolgenden Sonntag sehr unterschiedliche Windhunderassen an den Start. Neben den größeren Barsoi, Galgo Espanol und Saluki waren auch die zierlichen Whippets und Italienischen Windspiele vertreten. Aufgrund der Chancengleichheit lief jede Rasse unter sich. Je nach Größe legten die Hunde auch unterschiedlich lange Strecken zurück. Aus diesem Grund gab es in jeder Gruppe begeisterte Sieger.
Der pfeilschnelle Whippet-Rüde „Winsome Yankee´s Norton“, Besitzer Marcel und Susanne Borlotz, legte die 350 Meter-Strecke in nur 21,943 Sekunden zurück. Die Hündin „Fortuna“, Besitzerin Marion Staps, gewann in der Gruppe der „Galgo Espanol“, sie lief die vorgeschriebene Bahnstrecke von 480 Metern in sagenhaften 32,08 Sekunden.
Am Ende konnten sich die Mitglieder des Windhundrennvereins über zwei durchweg gelungene Veranstaltungen freuen. Auch mit dem Wetter, das in der Vergangenheit schon mehrmals Probleme bereitet hatte, war man zufrieden. Es war trocken und nicht zu heiß gewesen. „Die Voraussetzungen waren gut“, wurde betont, „besonders natürlich für die Rennveranstaltung!“ Peter Göpfert
