„Gut geplant, läuft alles sehr zügig“
Denzlingen (hg). Am letzten Freitag wurde in den seit elf Monaten „aus dem Boden gewachsenen“ „Sommerhöfen“ Richtfest gefeiert. Investoren, Wohnungsinhaber, Planer, Bauleute und Nachbarn vernahmen gemeinsam im großen Innenhof den Richtspruch, den die Zimmerleute, Matthias Nowak und Patrick Scherer, aus luftiger Höhe verkündeten. Glück und Segen für die Bewohner der „Sommerhöfe“ sollen die zerbrochenen Gläser bedeuten, die schließlich auf hartem Grund in viele Teile zerbarsten.
Vor dem Richtspruch konnte man viele Worte des Lobes und hoher Anerkennung für die bisher geleistete Arbeit vernehmen, vor allem mit Blick auf die sehr gute Nachricht, dass beim Bau kein Mensch zu Schaden gekommen sei.
Den Reigen der Ansprachen eröffnete Susan Nosch von Optik Nosch GmbH & Cov KG. Für das Unternehmen Nosch habe „dieser Moment eine besondere Bedeutung, denn seit 165 Jahren gehört es zu unserer Geschichte, Ideen umzusetzen und dabei den Blick nach vorne zu richten.“ An diesem Tage werde „deutlich und sichtbar, wie aus einer Vision Schritt für Schritt Realität geworden“ sei. Mit Fachwissen, Einsatz und Verlässlichkeit hätten mehrere Personen gemeinsam an einem Ziel gearbeitet. Ihr besonderer Dank galt der Architektin Beatrice Formoly und deren Mann Elias, die das Projekt mit „großem Engagement“ begleitet – und dafür gesorgt hätten, den Kontakt zu allen Beteiligten zu halten. Für sie als Bauherrin sei es sehr beruhigend zu wissen, dass sie sich jederzeit auf sie verlassen könne.
Die Architektin dankte ihrerseits der „tollen Bauherrenschaft“, mit der sie diesen Weg gemeinsam gegangen sei. Vertrauen sei „im Bauwesen eine sehr wertvolle Währung“, die sie sehr zu schätzen wisse. Ihr großer Dank galt den vielen Fachplanern und Handwerkern, die täglich „mit Fachwissen, Ehrgeiz und Ausdauer gearbeitet“ hätten.
Namens der zweiten Bauherrenschaft, der Ergon Invest GmbH, sprachen Alexander von Kulessa und dessen Schwester Katharina. Vor ziemlich genau einem Jahr sei da, wo jetzt nicht nur ein Haus, sondern gleich vier Häuser stehen, bei der Grundsteinlegung noch eine große Baugrube gewesen. Neben zwei Gewerbeeinheiten und 26 Wohneinheiten schaffe man gemeinsam mit Familie Nosch eine große Tiefgarage, die sich „hier drunter“ verstecke. Wiederholt verwendete Alexander von Kulessa mit Blick auf die gerade begonnene Fußball-Weltmeisterschaft einige Fußballmetaphern. Wie eine erfolgreiche Mannschaft einen guten Trainer brauche, so brauche ein Bauvorhaben auch gute Planer. Neben zahlreichen beteiligten Firmen galt daher Architekt Jacques Cross sein besonderer Dank. Zugleich dankte er dem Büro Formoly und vor allem Familie Nosch für die gute Zusammenarbeit.
„Sehr gut geplant und umgesetzt“ Eine alte Volksweisheit zitierend, betonte Alexander von Kulessa „Die Eintracht baut das Haus, die Zwietracht reißt es nieder“. In diesem Sinne sei man zuversichtlich, dass man das Bauvorhaben im Zeitplan vollenden könne. Katharina von Kulessa ergänzte die Worte ihres Bruders mit dem Dank an alle Kunden, die „schon sehr früh in diesem Bauprozess ihr Vertrauen geschenkt“ hätten. Bereits über 80 Prozent der Wohnungen seien vor der Rohbaufertigstellung verkauft worden, was nicht selbstverständlich sei. Dafür arbeite man jeden Tag „mit Herzblut und Engagement daran, ihre Wünsche und Erwartungen zu erfüllen.“
Bevor Geschäftsführer Jürgen Lange von Kulessa alle Gäste zu einem köstlichen Richtschmaus einlud, richtete Bürgermeister Fabian Nitz ein Wort an die versammelten Gäste. „Eine gut geplante Baustelle läuft immer anders, als man denkt. Eine schlecht geplante Baustelle läuft gar nicht.“ In diesem Sinne könne er feststellen, dass hier nicht nur gut -, sondern sehr gut geplant und umgesetzt wurde. Dafür dankte der Bürgermeister im Namen der Gemeinde. Wörtlich schloss Nitz sein Grußwort mit folgenden Worten: „Vielen Dank für Ihr Vertrauen in diesen Standort hier in Denzlingen. Sie investieren in die Zukunft unserer Gemeinde, Sie schaffen Wohnraum, Sie schaffen gewerbliche Einrichtungen hier direkt an der Hauptstraße. Also, da möchte ich mich ganz herzlich bedanken bei Ihnen, dass Sie an Denzlingen glauben. Das tun wir alle und Sie leisten hier einen ganz großen Beitrag.“
