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Spuren der Demokratie

Ausstellungseröffnung im Stadtmuseum und spezielle Stadtführung

Breisach. Auch Breisach nimmt an der „Langen Nacht der Demokratie“ am Freitag, 2. Oktober, teil – mit einer Ausstellungseröffnung im Stadtmuseum, einer Stadtführung durch die Geschichte von Breisach mit Fokus auf „Demokratie, Migration und Europa“ und einem geselligen Abschluss bei Musik und Gaumenfreuden im ehemaligen Wirtshaus, heute besser bekannt als Gedenk- und Bildungsstätte für die Geschichte der Juden am Oberrhein, „Blaues Haus“, bei der es ausreichend Möglichkeiten zum Kennenlernen, zum Austausch und zur Diskussion gibt.

Im Rahmen des landesweiten Aktionstags „Lange Nacht der Demokratie“ am Vorabend des Tages der Deutschen Einheit können sich Interessierte auf die Suche nach den Spuren der Demokratie in Breisach begeben. Und hier hat Breisach, sowohl als Europa- und Grenzstadt als auch von seiner Geschichte her, einiges zu bieten. Begonnen wird am Vorabend des Tages der Deutschen Einheit mit der Ausstellungseröffnung „Demokratie stärken – Rechtsextremismus bekämpfen“ der Friedrich-Ebert-Stifung durch den Stadtarchivar im Stadtmuseum Breisach. Anschließend lädt Gästeführerin Susanne Brall alle Anwesenden ein, mit ihr die Orte in der Stadt zu erkunden, die am anschaulichsten die Themen „Demokratie, Migration und Europa“ verkörpern.
Den Abschluss macht ein geselliger Ausklang in der Gedenk- und Bildungsstätte für die Geschichte der Juden am Oberrhein „Blaues Haus“ in Breisach, die früher mal ein Wirtshaus war, das an diesem Abend noch einmal zum Leben erweckt wird. In geselliger Runde, mit Musik und Leckereien aus aller Herren Länder, ist Raum für Begegnungen, Austausch, Diskussion und ein Quizspiel. Mit den drei Veranstaltungen soll auch in Breisach ein deutliches Zeichen für die Demokratie und die politische Bildung gesetzt werden. Veranstalter sind das Stadtmuseum Breisach, die Gedenk- und Bildungsstätte für die Geschichte der Juden am Oberrhein „Blaues Haus“ und die Volkshochschule Westlicher Kaiserstuhl-Tuniberg. Alle Beteiligten freuen sich,wenn sich möglichst viele Menschen einfinden und mit den Organisatoren auf die Spurensuche begeben. (RK)