Ein Plus an Sicherheit
Verkehrssicherheit und Optik: In der Bad Krozinger Innenstadt gab es einige Neuerungen
Bad Krozingen. Mit der ersten Gemeinderatssitzung nach der Sommerpause startete die im Mai vom Gemeinderat beschlossene dreimonatige Pilotphase für die KI-gestützte Protokoll-Software „SpeechMind“. Sie erstellt aus der Tonaufzeichnung der Sitzung automatisch das Protokoll und soll so den Arbeitsaufwand dafür erheblich reduzieren. Nicht aufgezeichnet wird der Tagesordnungspunkt „Bürgerfragen“, wie Oberbürgermeister Volker Kieber betonte.
Zu dem Tagesordnungspunkt „Sachstandbericht AK Innenstadt“ waren neben dem Vorsitzenden Peter Lob zahlreiche weitere Vorstandsmitglieder des Gewerbeverbandes in die Sitzung gekommen. Dem Arbeitskreis Innenstadt, der nach dem Vorliegen der IHK-Analyse der Bad Krozinger Innenstadt im November 2024 gegründet wurde, gehören neben Mitgliedern der Verwaltung auch Vertreter des Gemeinderates und des Gewerbeverbandes an. Ihnen allen dankte Amtsleiter Jan Möhring ausdrücklich für die gute Zusammenarbeit, die auch Spaß gemacht habe. Es sei nicht selbstverständlich, dass sie sich als Ehrenamtliche so engagiert in das Projekt eingebracht hätten.
Bereits umgesetzte Maßnahmen
Möhring gab einen kurzen Überblick über die bereits umgesetzten Maßnahmen, die zur Aufwertung der Innenstadt beitragen sollen. So wurde das alte Stadtmobiliar, Bänke, Mülleimer, Pfosten und Fahrradbügel, durch ein neues in einer modernen Optik ersetzt. „Erst der direkte Vergleich zeigt den Unterschied zwischen alt und neu“, sagte Möhring und veranschaulichte seine Aussage mit entsprechenden Fotos. Neu sind auch die Bronzefiguren eines Schafes mit zwei Lämmern auf dem Lammplatz.
Mehr Verkehrssicherheit
Für mehr Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer sollen verschiedene verkehrslenkende Maßnahmen in der Basler Straße sorgen, die der Arbeitskreis Innenstadt zusammen mit einem Verkehrsplaner erarbeitet hatte. Auf der Südseite der Ecke Grabenstraße – Basler Straße verengen zwei große Poller die Fahrbahn, so dass sich der Verkehr der unübersichtlichen Kurve in einem größeren Bogen nähert. Gleichzeitig soll ein „Vorfahrt gewähren“-Schild und eine weiße Linie in der Basler Straße Fahrradfahrer ausbremsen, die in der Gegenrichtung unterwegs sind. Am Südende der Basler Straße schränkt ein Blumenkübel die Fahrbahnbreite für den auswärtigen Verkehr auf 3,25 Meter ein und lässt gleichzeitig für Fahrradfahrer eine schmale separate, deutlich markierte Einfahrt in die Innenstadt. Für den motorisierten Verkehr ist die Durchfahrt verboten wie zwei deutlich angebrachte Schilder anzeigen.
Laut Aussage von Oberbürgermeister Volker Kieber stand für diese erste Phase der Innenstadtaufwertung ein Budget von 200.000 Euro zur Verfügung. Andrea Hagemann-Raffs
