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Emmendingens zweiter CSD: 500 Demonstranten setzten am Samstag ein Zeichen für Diversität

Am Samstag fand der Christopher Street Day Emmendingen statt, nachdem es bereits im letzten Jahr eine erste Initiative gegeben hat. Das Motto „CSD bleibt Handarbeit“ meint, wie die Organisatoren erläutern, dass der kritische Blick auf die modernen Medien und die Künstliche Intelligenz, die teilweise queer-feindliche Narrative reproduziere, wichtig ist. Das Logo des CSD Emmendingen ist ein Linolschnitt, per Hand gefertigt, dann digitalisiert. Etwa 500 Personen folgten, teils in phantasievollen Kostümen und mit Musikwagen, dem Zug durch die Stadt. Anschließend gab es Drag-Show-Auftritte von Artlighter und Silur. Redner betonten, dass es immer noch nicht als normal gelte, queer zu sein, und forderten eine bessere Verankerung im Grundgesetz und beim Thema Familie.

Text: Carsten Drecoll, Fotos: Daniel Gorzalka