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Premiere für die „EmmendingenCARD“: Beim Brettli-Märkt konnte erstmals mit der neuen Guthabenkarte bezahlt werden

Nicht so viel Betrieb wie sonst herrschte am Sonntag beim Brettli-Märkt in der Innenstadt. Wegen des regnerischen und windigen Herbstwetters hielt sich die Zahl der privaten Aussteller in den Seitenstraßen in Grenzen. So konzentrierte sich das Geschehen diesmal vor allem auf den Großen Marktplatz.

Dort waren die 13 Stände der Wintersportgeschäfte dennoch gut frequentiert. Vor allem um die Mittagszeit kamen Hunderte von Besuchern ins Herz der Innenstadt, genehmigten sich an den Imbissständen einen Snack und suchten anschließend die Stände der Fachhändler auf. Mit Planen und Schnüren hatten diese ihre Pavillons schon im Vorfeld wetterfest gemacht. Kam dennoch ein kräftiger Windstoß auf, hielten die Mitarbeiter kurzerhand die Zeltstangen mit den Händen fest.

Lange Schlangen bildeten sich vor allem am Stand des Gewerbevereins, der den Brettli-Märkt veranstaltete. Dort stellte der Vorsitzende Christian Widera mit seinem Team erstmals die neue EmmendingenCARD vor. Die wiederaufladbare Guthabenkarte, die auch als digitale App genutzt werden kann, tritt ab sofort an die Stelle des Digi-Talers. An einem Glücksrad konnten die Besucher unter anderem eine EmmendingenCARD mit einem Guthaben von fünf Euro gewinnen.

Die Aktion schlug ein. Viele der Glücksrad-Teilnehmer stürmten mit ihrer Karte sofort in die Läden, um den Gewinn einzulösen. Für die Geschäfte, die am Brettli-Märkt ihre Türen geöffnet hatten, war der Sonntag generell ein Erfolg. Fing es draußen an zu tröpfeln, zogen sich die Besucher in die Geschäfte zurück. Dort nahmen sie sich Zeit, um in aller Ruhe zu bummeln. Zudem gab es viele Gelegenheiten für ein Schwätzchen.

„Trotz der widrigen Umstände sind wir zufrieden mit dem Brettli-Märkt“, sagte Sarah Rombach. Die Geschäftsstellenleiterin des Gewerbevereins hatte die Veranstaltung wieder federführend organisiert. Dass es wegen des Regens und des Windes statt der üblichen 100 bis 150 diesmal nur zehn bis 15 private Aussteller waren, sei „natürlich schade“ gewesen. „Letztlich sind sie es ja, die den Charakter des Brettli-Märkt ausmachen“, so Rombach.

Dennoch hätten diejenigen, die am Sonntag in die Innenstadt gekommen seien, das Beste aus dem Wetter gemacht. Die Stimmung sei auffällig gut gewesen, berichtete die Organisatorin. Dass sich am späten Nachmittag doch noch der Himmel aufklarte und die Sonne wohltuend zum Vorschein kam, habe wie eine Belohnung gewirkt – sowohl für die Flaneure, die sich hinausgetraut hatten, als auch für die tapferen Standbetreiber.

Mit Vorfreude blickt der Gewerbeverein daher auf den Brettli-Märkt im kommenden Jahr. „Da die Auflage 2027 auf den 31. Oktober fällt, werden wir eine Halloween-Edition daraus machen“, versprach Sarah Rombach.

Text und Bilder: Daniel Gorzalka