Einsatzbilanz nach den Pfingstferien
Waldkirch. Insgesamt dreimal wurde die Ortsgruppe Waldkirch der Bergwacht Schwarzwald in den Pfingstferien gerufen.
Am Pfingstsamstag wurde die Bergwacht Waldkirch zu einem abgestürzten Mountainbiker im Glottertal alarmiert. Der Mountainbiker stürzte beim Schieben seines E-Bikes auf einem schmalen Pfad mit dem Fahrrad ca. 50 Meter ab, wobei er sich Verletzungen am Bein zuzog und nicht mehr gehfähig war. Da es an der Unfallstelle keinen Mobilfunkempfang gab, machte er durch Rufe auf sich aufmerksam. Nach etwa einer halben Stunde wurde der Biker von Wanderern gefunden. Um den Notruf abzusetzen, mussten die Wanderer tiefer ins Tal absteigen. Dank der Koordinaten des Notrufs und der Wegbeschreibung lokalisierte die Bergwacht den Patienten. Parallel dazu flog der Rettungshubschrauber mit einem Notarzt die Einsatzstelle an. Nach der Erstversorgung transportierte die Bergwacht den Patienten per Schaufeltrage zu einem geeigneten Platz, von wo aus der Rettungshubschrauber den Patienten per Seilwinde ausflog.
Drei Tage später eine erneute Alarmierung: Diesmal war ein Gleitschirmflieger bei Haslach-Simonswald kurz nach dem Start in ein Luftloch geraten, was ihn zur Notlandung in einem Baum zwang. Der Pilot wurde unverletzt aus dem Baum geborgen. Die Bergung des Schirms gestaltete sich aufwändiger: Auch der Notschirm war aktiviert, weshalb zwei Schirme zu bergen waren. Im Einsatz waren die Bergwacht-Ortsgruppen Waldkirch und Furtwangen.
Eine weitere Alarmierung mündete in keinem Einsatz. Der Bergwacht Waldkirch wurde über die Integrierte Leitstelle ein Notruf im Bereich der Langeckhütte am Kandel gemeldet. Es wurde dort aber keine hilfebedürftige Person aufgefunden – vermutlich handelte es sich um einen Anruf aus der Hosentasche.
