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Ich lass Konfetti für Dich regnen! Mark Forster verwandelte den Schlossplatz am Freitag in ein buntes Tollhaus

Auch sein dritter Auftritt auf der „I EM MUSIC“-Bühne hält, was er verspricht und nach dem zweistündigen Konzert machen sich 5.000 Fans bestens gelaunt wieder auf den Heimweg. Singer-Songwriter Mark Forster begeistert beim Schlossplatz-Open-Air mit seinen größten Hits, seiner sympathischen Art und einer grandiosen Show.

Der 43-jährige Künstler aus Winnweiler bei Kaiserslautern garantiert am Freitag abermals für ein ausverkauftes „Haus“ und ausgelassene Partystimmung auf dem Schlossplatz. Alles richtig gemacht. Viele jüngere und ältere Fans aus nah und fern feiern, tanzen und singen enthusiastisch mit. So auch Susann Emsden und ihre 17-jährige Tochter Sofia aus Steinen im Landkreis Lörrach, die zum ersten Mal in Emmendingen sind. Kurzum, Mark Forster` s Hits verbinden Generationen. „Er ist total authentisch und seine Konzerte machen riesigen Spaß“, betont die Mutter im ET-Gespräch. Und die Tochter ergänzt: „Er ist sehr trendy und aufgeschlossen für jugendliche Mode und Lifestyle!“ Etwa anderthalb Stunden früher, gegen halb neun, werden auf dem Schlossplatz die ersten Sprechchöre laut. Die Menge kann es kaum erwarten, bis der Star auf der Bühne erscheint. Und der legt gleich richtig los. Mit den Songs „Drei Uhr nachts“ und „194 Länder“ hat Forster das frenetisch jubelnde Publikum sofort auf seiner Seite. Auch die Show ist spektakulär. Zahlreiche Lieder werden von Pyrotechnik begleitet, insbesondere beim Finale, das mit einem kleinen Feuerwerk endet.

Die Setlist für Mark Forsters „Sommer Shows 2026″ ist ein bunter Mix aus neuen Singles und all seinen größten Hits. In Emmendingen setzt er den Schwerpunkt allerdings auf die älteren Songs, wie beispielsweise auf „Was du nicht tust“, eines seiner Lieblingslieder. Und Mark Forster wäre nicht Mark Forster, wenn er nicht immer eine Überraschung auf Lager hätte. Publikumsnah und sympathisch, wie man ihn kennt, präsentiert er sich mitten in der Menge auf einer Leiter. Er spricht die Fans direkt an, fragt wo sie herkommen und wen sie gerne anrufen würden. Danach nimmt er deren Handy, ruft dort an und lädt die Adressaten zu sich auf die Bühne ein. Ein Riesenspektakel, das für Begeisterung sorgt. Die Eltern von Ariane aus Freiburg, die in Emmendingen wohnen, nehmen die Einladung leider nicht an. Doch mit Agit vom Dönerladen hat er Glück. Dieser darf bei der Zugabe auf der Bühne mitsingen. Ein großer Moment für den jungen Mann. Die bekanntesten Hits des Songwriters „Au revoir“, „Chöre“ und „Wir sind groß“ dürfen bei der „Sommer Show 2026“ freilich nicht fehlen. Das Abschiedslied gibt`s – wie könnte es auch anders sein – zum Schluss des Programms, den Megahit „Chöre“ bei der folgenden Zugabe. Auch der Song „Kogong“, bei dem alle Feuerzeuge und Handy-Taschenlampen auf dem Platz angehen, passt hervorragend ins Herzschlag-Finale. Kurzum, ein Konzert, mit großen und unvergesslichen Augenblicken sowie einem authentischen und nahbaren Künstler, das noch lange nachhallen wird.

Text und Fotos: Thomas Gaess