„Mitreißende Premiere“: Bei „Robin Hood“ wurde das Theater im Steinbruch zwei Stunden lang zum Sherwood Forest
Am Samstag feierte das Theaterstück „Robin Hood“ im Theater im Steinbruch Emmendingen Premiere. An einem herrlichen Frühsommerabend verfolgten zahlreiche Zuschauer die Aufführung. Die gelungene Inszenierung sorgte für große Begeisterung beim Publikum.
Die von Claus Martin, der als Regisseur, Musicalkomponist und Theaterautor bekannt ist, eigens für das Theater im Steinbruch Emmendingen geschriebene Fassung erlebte dort ihre Uraufführung. Die Inszenierung entführt das Publikum in den mittelalterlichen Sherwood Forest und verbindet die bekannte Legende mit einer modernen Erzählweise. Im Mittelpunkt stehen dabei nicht nur der legendäre Bogenschütze Robin Hood und sein Kampf gegen Ungerechtigkeit, sondern vor allem auch die Frauenfiguren, die das Geschehen entscheidend prägen.
Unter der Regie von Marvin Polomski entstand eine abwechslungsreiche Inszenierung, die Spannung und emotionale Momente gekonnt miteinander vereint und eine gelungene Mischung aus Abenteuer, Humor und Musik bietet. Actionreiche Kampfszenen, mittelalterliche Tanzchoreografien sowie musikalische Einlagen sorgten für mitreißende Momente und wurden vom Publikum mit viel Beifall aufgenommen.
Auf der Bühne standen 23 Schauspielerinnen und Schauspieler und schlüpften teilweise in mehrere Rollen. Über 60 Kostüme verliehen der Inszenierung ein eindrucksvolles mittelalterliches Bühnenbild. Hinter den Kulissen sorgten zahlreiche Helferinnen und Helfer für einen reibungslosen Ablauf.
In den Hauptrollen überzeugten Franziska Bosch als Marian Burleigh, Andrea Gerhold als Schwester Seraphina und Gunter Hauß als Robin Hood. Johannes Wipfler verkörperte den machthungrigen Sheriff von Nottingham, während Lucas Meier als dessen Handlanger Guy von Gisbourne auftrat. Zahlreiche weitere Darstellerinnen und Darsteller trugen wesentlich zum Gesamterlebnis der Inszenierung bei. Das Publikum erlebte einen unterhaltsamen Abend mit beeindruckender Ensembleleistung, die mit minutenlangen Standing Ovations gewürdigt wurde.
Text und Bilder: Meltem Özdemir

