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Gute Nacht, Kameraden! 240 Jugendfeuerwehrleute aus dem Kreis schlugen in Freiamt ihre Zelte auf

Ein aufregendes Wochenende liegt hinter den Jugendfeuerwehren im Landkreis: 240 Kinder und Jugendliche zwischen acht und 18 Jahren haben am Zeltlager der Kreisjugendfeuerwehr in Freiamt teilgenommen. Bei Spiel und Spaß konnten die Jungen und Mädchen nicht nur viel lernen, sondern vor allem auch ihren Zusammenhalt auf die Probe stellen.

Alle zwei Jahre findet das Zeltlager der Kreisjugendfeuerwehr statt – zuletzt hatte es eine längere Pause gegeben, dieses Jahr konnte es in Freiamt wieder stattfinden. Rund um das Florianstüble der Feuerwehr Freiamt entstand vom 17. bis 19. Juli eine Zeltstadt, in der Kameradschaft, Freundschaft und ehrenamtliches Engagement im Mittelpunkt standen.

Zur Eröffnung begrüßten Kreisjugendwart Michael Köpfer, der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes Emmendingen Nico Zimmermann sowie Bürgermeisterin Hannelore Reinbold-Mench die Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Sie wünschten den Jugendlichen und ihren Betreuerinnen und Betreuern ein erlebnisreiches Wochenende mit vielen neuen Begegnungen und bleibenden Erinnerungen. Für eine willkommene Abkühlung bei sommerlichen Temperaturen sorgte eine besondere Überraschung: Gemeinsam mit Kreisbrandmeister Christian Leiberich spendierten die Ehrengäste allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern zwei Portionen Bauernhofeis. Zudem erhielt jeder Jugendliche dank der Unterstützung des Autohauses Schmolck einen Trinkbecher mit dem offiziellen Zeltlager-Motiv als Erinnerung an die Veranstaltung.

Neben Spiel und Freizeit stehe vor allem das Miteinander im Vordergrund, so auch Nico Zimmermann, Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes Emmendingen. Für Abwechslung sorgte ein vielfältiges Programm mit Lagerolympiade, Nachtwanderung und einer Teenie-Party am Freitagabend. Der Gewinner bekam einen Pokal, der als Wanderpokal von Kreisjugendfeuerwehr zu Kreisjugendfeuerwehr weitergegeben wird.

 

Beste Laune trotz Gewitter

Auch ein Gewitter konnte dem Spaß nichts anhaben: Für rund 45 Minuten habe das Zeltlager am Samstag in das nahegelegene Schulgebäude evakuiert werden müssen, so Pressesprecher Michael Hilbert, bevor es fortgesetzt werden konnte.

Für die Verpflegung das Wochenende über war die Feuerwehr Freiamt zuständig: Die Gemeinde, bei der Eröffnung vertreten durch Bürgermeisterin Hannelore Reinbold-Mench, hatte gemeinsam mit dem Sportverein das Gelände zur Verfügung gestellt.Auch die sanitären Anlagen des Sportvereins durften die Jugendlichen nutzen. Einen „riesen Respekt“, so Nico Zimmermann, müsse man auch den Jugendwarten zollen, die das Wochenende mit ihren Schützlingen im Zelt verbringen: Jede Jugendfeuerwehr hatte für das Wochenende ein eigenes Zelt aufgebaut. „Das Zeltlager beginnt schon mit dem Aufbau – was oft schon jede Menge Spaß macht“, so Zimmermann.

Federführend geleitet wurde die Organisation von Lena Wörner, Michael Köpfer und Maxim Klein, den Verantwortlichen in der Kreisjugendfeuerwehr. Als eines der Highlights des Jahres bezeichnete Jugendwart Stefan Rinklin aus Bahlingen das Zeltlager: Während bei den jährlichen Leistungswettbewerben der Konkurrenzgedanke im Vordergrund stehe, biete das Kreiszeltlager den Jugendlichen die Gelegenheit, neue Freundschaften zu schließen, Erfahrungen auszutauschen und den Zusammenhalt über die Gemeindegrenzen hinaus zu stärken. Mit 240 Kindern und 13 vertretenen Jugendfeuerwehren sei das diesjährige Zeltlager eines der Größeren gewesen, so Rinklin. Gerade bei den jüngeren sei der starke Zusammenhalt wichtig. „Dafür nehmen wir uns auch die Zeit und motivieren die Kinder, den Zusammenhalt zu stärken.“ Probleme mit Heimweh gebe es auch bei den jüngeren Kindern meist keine: „Die genießen es alle und finden es klasse, auch mal ein Wochenende von zu Hause weg zu sein“, so Rinklin.

Text: Enya Steinbrecher / Bilder: Michael Hilbert (Kreisfeuerwehrverband) und Enya Steinbrecher