Ettenheimer Nationalgericht genossen
Ettenheim (hi). Ferdinand Bellin war mit seinen 102 Jahren erneut ältester Besucher beim Broßmerfest.
Nach der Gratulation durch Bürgermeister Bruno Metz hielt Ferdinand Bellin eine Rede und dankte der Stadt Ettenheim und allen Mitbewohnern des St. Josefshauses, wo er seinen ruhigen Lebensabend verbringt, für das gute Miteinander.
Den Auftakt bildete ein Gottesdienst in der Kapelle der Schule St. Landolin, gehalten von Schulseelsorger Johannes Veith mit Orgelbegleitung von Daniel Kurz. In der Aula der Schule trafen sich die 100 Ältesten von Ettenheim und rund 50 Begleitpersonen mit Repräsentanten der Schule und des öffentlichen Lebens zum traditionellen Mittagessen, das aus Flädlesuppe, Salat und dem Ettenheimer Nationalgericht „Lummel mit Nudeln“ bestand. Schüler der Klasse G7 (Klassenlehrer: Andreas Kollefrath) servierten Essen und Getränke. Die Mitarbeiterinnen Ulrike Schmidt und Ulrike Baumann sorgten für ein angenehmes Ambiente. Die Organisation seitens der Stadt Ettenheim oblag Dajana Jeurissen.
Herzliches Willkommen Bürgermeister Metz hieß alle Besucher, die ein Durchschnittsalter von 90 Jahren aufwiesen, herzlich willkommen. Besonders begrüßte er die Angehörigen des Stifters und Ehrenbürger der Stadt Ettenheim, Hugo Broßmer (1881-1967), Familie Keim, Ehrenbürgerin Margret Oelhoff, die Ortsvorsteherinnen Charlotte Götz, Marion Ibert und Stefanie Ackermann sowie alle, die zum Gelingen dieses Festes beigetragen haben.
Unter der Leitung von Küchenchef Uwe Zimmermann hat ein Team die Verköstigung von 150 Leuten gleichzeitig bewältigt. Großer Dank und Beifall wurde ihm, dem Küchenteam und den Schülern zuteil. Die Gäste hatten gute Gelegenheit zur frohen Unterhaltung. Diese setzte sich fort bis zum Kaffee und Erdbeerkuchen, das den Abschluss des Zusammenseins bildete.
Dank galt allen, die geholfen haben, das Broßmerfest zu gestalten, der Schulleitung für die Räumlichkeiten und allen Helfenden für ihr Engagement.
