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„Schlagkräftig bei allen Einsätzen“

Hecklingen (heb). 87 Einätze, Proben und sonstige Dienste standen 2025 auf der Agenda der Abteilungswehr Hecklingen
Schriftführer Christian Burkhart ging auf 22 Einätze ein, die neben Branderkundungen auch Unwettereinsatz, Bergungen oder Brände betrafen. Abteilungskommandant Patrik Burkhart analysierte Zukunfts- und Leistungsfähigkeit. Dienst bei der Feuerwehr sei kein Wunschkonzert, das sei bekannt. Und so sei der „Arbeitskreis Feuerwehrbedarfsplan“ mit Mitgliedern aus Stadtverwaltung, je einem Mitglied der Ratsfraktionen und der Gesamtwehrführung mit den Abteilungskommandanten gegründet worden. Dabei sei es bereits um die Zukunftsfähigkeit der Abteilungen gegangen. Dass bei allen drei Kenzinger Abteilungswehren in naher Zukunft etwas geschehen müsse, das zeige auch ein erstelltes Gutachten.
Auch beim Feuerwehrhaus müsse in naher Zukunft etwas passieren, denn hier mache die Lage auf dem Schulhof bei An- und Abfahrten währen der Schulzeit Probleme in puncto Sicherheit. Höhepunkt 2026 werde die Indienststellung des Mannschaftstransportwagens mit Anhänger, der im zweiten Quartal ausgeliefert werden soll.
960 Stunden im Einsatz Die Abteilungswehr zeigte sich im letzten Jahr schlagkräftig bei 17 technischen Hilfeleistungen und fünf Brandeinätzen – eine erneute Zunahme der Aufgaben. Bei diesen 22 Einsätzen, so Burkhart, seien rund 960 Stunden aufgewandt worden. Für Veranstaltungen, Sicherheitsdienste und Besprechungen seien weitere 4.220 Stunden ehrenamtlich geleistet worden.
Stolz sei man auf die zwei Wettkampfgruppen, die das Leistungsabzeichen in Silber holten. Ebenso habe man viele Lehrgänge erfolgreich bestanden: Truppführer-Lehrgang, Jugendgruppenleiter. Aktuell gebe es in der Hecklinger Wehr elf Atemschutzträger. Hier appellierte der Abteilungskommandant eindringlich für die notwendige Bartrasur für die Masken: „modisch und schick, aber kein wilder Bartwuchs.“
Nach zwei Neuzugängen zeigt die Abteilungswehr mit 31 Aktiven, elf Senioren und acht Jugendfeuerwehrmitgliedern eine erfreuliche Zahl. Burkhart dankte Stadt, Gemeinde- und Ortschaftsräten und betonte: „Jeder Cent, der in die Feuerwehr investiert wird, ist eine gute Investition zur Sicherheit der Bevölkerung.“
Levi Burkhart berichtete über die Jugendfeuerwehr, deren Höhepunkte der Berufsfeuerwehrtag war. Die Jugendlichen unterstützten ebenso die Ortputzete.
Als neues Mitglied für den Gesamtwehrausschuss wurde Lars Stahlberger gewählt. Dank galt Johannes Jens, der über zehn Jahre dieses Amt innehatte, nun aus zeitlichen Gründen zurücktrat.
Bürgermeister Dirk Schwier dankte der Wehr für die große Arbeitsleistung und das große Engagement in der Ortsgemeinschaft. Ortsvorsteher Berthold Seng sprach von einem Jahr voller Verlässlichkeit. 24/7 seien die Aktiven professionell und freiwillig gefordert, viele Schicksale stünden dabei hinter den Einsätzen. Die heutigen Senioren hätten einst das Fundament gelegt.
Die Zukunft der Wehr sei die Jugend. „Ihr seid unterstützend auf Gesamtwehrebene“, dankte Gesamtwehrkommandant Lucas Kimmi. Die Anforderungen würden steigen. Die moderne Gefahrenabwehr sei im abgelaufenen Jahr geglückt. Unwettersituationen würden immer mehr Einsätze erfordern: „Die letzte Linie der Verteidigung ist die Feuerwehr.“
Kimmi sprach auch den Feuerwehrbedarfsplan an: Hier müssten Stadt und Bürger investieren. Dabei dürfe man nicht außer Acht lassen, dass auch jeder Feuerwehrmann Steuerzahler sei. Kimmi dankte für das besondere Engagement und den Enthusiasmus in Hecklingen.
Für 25 Jahre aktiven Dienst wurde Manuel Eschbach geehrt, für 30 Jahre Christian Burkhart und für 45 Jahre Hartmut Buderer.