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Förderung für Herbert-König-Sporthalle

Ettenheim. Die Bundestagsabgeordneten Dr. Yannick Bury und Dr. Johannes Fechner brachten Bürgermeister Bruno Metz am 22. April in Sachen Bundesförderung eine sehr erfreuliche Nachricht, informiert die Stadt in einer Pressemitteilung.
Der Haushaltsausschuss des Bundestags hat über die Verteilung der ersten Tranche der sogenannten Sportmilliarde entschieden. Insgesamt gingen 3.600 Förderanträge mit einem Antragsvolumen von 7,5 Milliarden ein. Dem stand ein Fördervolumen von 330 Millionen Euro gegenüber. Die gleiche Summe soll in den beiden Folgejahren nochmals ausgeschüttet werden. Mit dieser Zusage erhält die Stadt für die Sanierung der 45 Jahre alten Herbert-König-Sporthalle einen Zuschuss von 2.328.750 Euro. Die Kosten sind auf 5,175 Millionen Euro berechnet, was einem Zuschusssatz von rund 45 Prozent entspricht.
„Für diese Unterstützung sind wir seitens der Stadt – auch im Namen der Schulen und Vereine – dem Bund sehr dankbar. Unser Dank gilt besonders den beiden Abgeordneten Dr. Yannick Bury und Dr. Johannes Fechner, die sich für dieses Anliegen der Stadt Ettenheim eingesetzt haben“, erklärt Bürgermeister Bruno Metz.
Bau einer neuen Dreifeldsporthalle Ein weiteres Projekt, das mit Bundeshilfe in den Startlöchern steht, ist der Bau einer neuen Dreifeldsporthalle. Sie wird in Ettenheim seit Jahren benötigt, musste aber gegenüber anderen dringenden Projekten zurückgestellt werden. Geplant ist eine Dreifeldsporthalle in der Schwarzwaldstraße, wo die Stadt seit Jahren schon das dazu notwendige Grundstück kaufen konnte.
Wenn sie gebaut und die Herbert-König-Halle saniert ist, können die Schulen Ettenheims wieder uneingeschränkt Sportunterricht erteilen, was seit Jahren nicht der Fall ist. Und auch Vereine mussten auf viele Trainings- und Sportmöglichkeiten wegen der begrenzten Hallenkapazitäten verzichten. Die kann nun mit der Förderung des Bundes aus der sogenannten Infrastrukturmilliarde gelöst werden.
Umwandlung in Kunstrasenplatz Parallel hatte sich die Stadt auch zur Förderung für die Umwandlung eines bestehenden Sportplatzes in einen Kunstrasenplatz zur Ganzjahresnutzung beworben. Außerdem entspricht die 400-Meter-Sandlaufbahn nicht mehr den heutigen Anforderungen für Training und schon gar nicht für Wettkampf. Diese soll in eine Kunststoffbahn umgebaut und um weitere leichtathletische Anlagen ergänzt werden. In dem Zusammenhang ist auch die Sanierung des Naturrasenplatzes vorgesehen.
Auch dieses Projekt soll zeitnah angegangen werden. Nachdem für die zwei größeren Projekte die Förderzusagen vorliegen, werden Verwaltung und Gemeinderat nun in die Beratungen einsteigen.