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Mehr Teenies an die Urnen: Bei der Landtagswahl am 8. März dürfen erstmals auch 16- und 17-jährige abstimmen

Am 8. März, also in fast genau zwei Monaten, wird in Baden-Württemberg der neue Landtag gewählt. Im Wahlkreis 49 Emmendingen, der mit dem Landkreis deckungsgleich ist, werden insgesamt neun Parteien und Kandidaten auf dem Stimmzettel stehen. Erstmals dürfen auch 16- und 17-jährige mitentscheiden.

Über die endgültige Zulassung aller Wahlvorschläge beriet am Freitagmorgen der Kreiswahlausschuss . Einstimmig wurden sämtliche Bewerbungen, die bis zum Ablauf der Frist am 23. Dezember vollständig und regelkonform eingegangen waren, zur Wahl zugelassen. Interessant: Parteien, die bislang nicht im Landtag von Baden-Württemberg vertreten sind, mussten vorab mindestens 150 Unterstützungsunterschriften einreichen. Diese Anforderung haben die Kandidierenden von Die Partei, Die Linke, Volt Deutschland sowie die Freien Wähler erfüllt. Die Bewerbung von Die Basis musste der Ausschuss hingegen ablehnen. Die Partei hatte lediglich 14 Unterschriften eingereicht, von denen drei sogar ungültig waren.

Somit wird sich der Stimmzettel für den Wahlkreis 49 Emmendingen aus folgenden Parteien und Direktkandidaten zusammensetzen: Der amtierende Abgeordnete Rüdiger Tonojan tritt für Bündnis 90/Die Grünen an. Die CDU schickt Stefanie Wernet ins Rennen. Die AfD wird von Rolf Heckmann vertreten. Für die SPD kandidiert Martina Fuhrmann. Die FDP stellt Matthias Mand auf. Michaela Rotermund-Kaplan tritt für Die Linke an. Cristina Hesse kandidiert für die Freien Wähler. Dirk Ruppenthal wird Die PARTEI vertreten. Und Lukas Burger wird für Volt Deutschland auf dem Stimmzettel zu finden sein. Die gewählten Abgeordneten werden den Landtag von Baden-Württemberg für die kommenden fünf Jahre mitbestimmen.

Erstmals beträgt das Mindestalter bei einer Landtagswahl in Baden-Württemberg nicht mehr 18 sondern 16 Jahre. Im Landkreis Emmendingen werden von den 170.508 Einwohnern (Stand 30.09.2025, basierend auf Zensus 2022) daher 127.000 wahlberechtigt sein. Somit werden es 3000 mehr als bei der Landtagswahl 2021 sein. Für Organisation und Durchführung der Wahl ist innerhalb des Hauptamtes die Abteilung Organisation zuständig. Schon seit Herbst laufen bei dem vierköpfigen Team die Vorbereitungen. Ab Anfang Februar werden über die 24 Städte und Gemeinden die Wahlunterlagen versendet, schon jetzt kann man Briefwahl beantragen.